Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum. – Jane Fonda

Die Problematik des Klimawandels ist in der heutigen Zeit sehr präsent. Diese Generation ist die erste, die die Folgen des Wandels zu spüren bekommt und sie ist auch die letzte, die sie stoppen könnte. Doch der Klimawandel ist nicht das einzige Element im Zentrum des Umweltschutzes. Dieser befasst sich ebenfalls mit dem Boden-, Wasser-, und Luftschutz sowie den gegenseitigen Auswirkungen und Beeinflussungen.

Betrachtet man hierbei den Schutz des Bodens stößt man auf zwei wichtige Probleme. Zuerst die Bodenverschmutzung durch den Menschen, vor allem wegen Müll und Chemikalien. Des Weiteren Bodenerosionen, ausgelöst durch Starkregen oder Überschwemmungen, einhergehend mit dem Klimawandel. Eine jedoch noch größere Problematik ist die der Luftverschmutzung. Diese wird verpestet durch Feinstaub sowie giftigen Gasen, die größtenteils durch die Industrie freigesetzt werden. Außerdem zählen hierzu Treibhausgase, welche die Erderwärmung erheblich fördern.

Zum dritten Teilbereich des Umweltschutzes zählt die Wasserverschmutzung. Auch hier sind die wirtschaftlichen Interessen der Hauptgrund. Unsere Wasserressourcen sind industriellen Abwässern sowie Ölkatastrophen ausgeliefert. Zuletzt der Klimawandel. Er beeinflusst alle anderen Teilbereiche und wird ebenfalls von diesen verstärkt. Schon die kleinsten Auswirkungen haben fatale Folgen auf unser gesamtes Ökosystem. Verstärkt beeinflusst die Industrie die Entwicklung von CO2 durch Verbrennung fossiler Brennstoffe, Massentierhaltung. Aber auch der Verkehr trägt dem Klimawandel bei. 

Der Ursprung all dieser Probleme und der Dringlichkeit des Umweltschutzes ist also der Mensch. Allein in den letzten 100 Jahren hat sich die Bevölkerung vervierfacht. Jeder, der 7 Milliarden Menschen, hat die gleichen Bedürfnisse: Nahrung, Gesundheit. Doch auch jeder von ihnen möchte Wohlstand und Luxus, gemessen an Konsumgütern. Daher steigt der weltweite Konsum stetig an, auf Kosten der Umwelt.

 So viel zur Problematik und deren Ursachen, was sind nun die Folgen unseres Handelns? 

Sowohl die Nahrungs-, Konsum-, und Energieindustrie erzeugt Unmengen an Treibhausgasen. Zwar verstärkt CO2 aber auch andere Gase wie Methan, Lachgas, etc. Diese sorgen dafür, dass die Sonnenstrahlen nicht vollständig reflektiert werden. Die nicht reflektierte Energie wird logischerweise von der Erde aufgenommen. Das ist der sogenannte Treibhaus-Effekt. 

Zwar könnten Bäume einen Teil des CO2-Gases aufnehmen, doch auch hier schadet sich der Mensch selbst. Durch Abholzung des Regenwaldes vermindert sich die Menge an CO2 die anderweitig aufgenommen werden könnte und verstärkt somit wieder den Treibhaus Effekt. Die in der Erde gespeicherte Energie, in Form von Hitze, wärmt den Planeten auf. Die Folge: Wasser- und Lufttemperaturen steigen und bringen die Polarkappen zum Schmelzen. Erneut wird CO2 freigesetzt. Durch die ständige Erwärmung verdampfen große Mengen Wasser. Dies führt zur Wasserknappheit, Dürre und somit auch zu Erosion. 

Ein ewiger Kreislauf. Oder? Wenn die Menschen nicht bald beginnen ihr Konsumverhalten zu ändern können wir den Klimawandel nicht mehr aufhalten, denn bei einem Temperaturanstieg von 2 Grad entsteht ein expansiver Effekt. Bis zum Jahr 2019 ist bereit ein Anstieg von 0.9° Celsius mit Tendenz steigend, gemessen worden. 

Autorin: Alina Hahn